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Fettexplosion

Unten können Sie sich ein von uns gedrehtes Video zur Demonstration eines Fettbrandes anschauen.

Was passiert: Das in die Pfanne gegossene Fett wird erhitz und zum Brennen gebracht. Anschließend wird ca. eine Tasse Wasser in das brennende Fett geschüttet. 

Da Fett einen wesentlich höheren Siedepunkt als Wasser hat, verdampft das Wasser schlagartig und nimmt das heiße Fett mit. Durch die Volumenvergrößerung kommt mehr Sauerstoff an das heiße Fett wodurch dieses schlagartig entzündet wird. Die Folgen einer so genannten Fettexplosion sind leicht auszumalen…

klicken sie auf das Bild um sich das Video anzuschauen.

Sollte jemals Fett in der Küche brennen, NIEMALS Wasser oder eine ähnliche Flüssigkeit zum Löschen verwenden, sondern z.B. die Pfanne mit einem Deckel abdecken!!!

Was tun wenn’s brennt?!?

  • Ruhe bewahren, nicht in Panik geraten!
  • Verlassen Sie mit allen anderen Haushaltsmitgliedern umgehend die Wohnung. Halten Sie sich nicht auf, um irgendetwas mitzunehmen!
  • Bewegen Sie sich bei dichtem Rauch möglichst in Bodennähe!
  • Halten Sie Türen und Fenster brennender Räume geschlossen, um eine Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern!
  • Rufen Sie die Feuerwehr (112) so schnell wie möglich an und nennen Sie Namen, Adresse und Brandort!
  • Warnen Sie andere Hausbewohner!

Verunfallte Person gefunden, und nun?

Kommt man in die Situation, eine verunfallte Person aufzufinden, sei es im Sommer im Park, beim Einkaufen oder bei einem Verkehrsunfall, so stellt sich oft die Frage wie man sich am besten verhalten soll.
Das folgende Schema soll eine Hilfestellung darstellen, um die oft vorhandenen Unsicherheiten zu mindern und somit der betroffenen Person möglichst effektiv die Erste Hilfe leisten zu können.

 

Für nähere Informationen zum Thema Stabile Seitenlage und Herzdruckmassage klicken.
Bei weitergehendem Interesse treten Sie über das Kontaktformular mit uns in Verbindung. Gerne geben wir Ihnen Kontaktadressen für Weiterbildung und Kurse bekannt.

Rauchwarnmelder können Leben retten

Die Entstehung eines Feuers kann viele Ursachen haben; Kurzschlüsse in elektrischen Leitungen, Defekte in elektrischen Geräten, außer Acht gelassene Kerzen, Rauchen im Bett oder Einschlafen mit Zigarette auf dem Sofa usw.
Bricht nun Feuer aus, kommt es durch die Verbrennung vieler verschiedener Materialien zur Entstehung von äußerst giftigem Brandrauch. Dieser kann sich z.B. nachts meist völlig unbemerkt im Haus bzw. in der Wohnung ausbreiten.

Fast alle Brandtoten fallen nicht den Flammen, sondern den Brandgasen zum Opfer. Durchschnittlich bleiben Ihnen 4 Minuten zur Flucht! Rauchvergiftungen können bereits nach 2 Minuten tödliche Folgen haben. Geringste Konzentrationen des bei Schwelbränden entstehenden Gases Kohlenmonoxid sind absolut tödlich!

Darum schützen Sie sich und Ihre Lieben durch Rauchwarnmelder.

Rauchwarnmelder sind in vielen Elektrofachgeschäften oder Baumärkten erhältlich. Oft sogar schon ab 5 Euro.

Beim Kauf sollten sie auf folgendes achten:

  • optische Melder, batteriebetrieben (unabhängig bei Stromausfall)
  • VdS Prüfzeichen
  • Warnfunktion bei schwacher Batterie
  • Testknopf zur Funktionskontrolle
  • Rauch sollte von allen Seiten gut in den Melder gelangen

Wo sollten Rauchwarnmelder installiert werden?

  • Schlafräume
  • vor Schlafräumen
  • Kinderzimmer
  • Flure, die als Rettungswege dienen

Wie sollten Rauchwarnmelder installiert werden?

  • immer an der Zimmerdecke installieren (nicht auf Schränke o.ä. legen)
  • möglichst in der Raummitte
  • nicht in starke Zugluft oder vor Lüftungsschächte
  • nicht in Räumen, in denen viel Dampf oder Staub anfällt (Bad, Werkstatt)

Spezielle Rauchwarnmelder lassen sich sogar vernetzen. Dies hat den Vorteil, dass z.B. Melder, welche weit weg von den Schlafräumen liegen (Keller o.ä.), ihr Alarmsignal weiterleiten und alle Melder in dieser Schleife mitalarmieren. So bleibt auch der Ausbruch eines Feuers im Keller nicht unbemerkt.

Quelle: http://www.rauchmelder-lebensretter.de/

Anmerkung:
Die Hessische Bauordnung (HBO) schreibt mit Änderung vom 20. Juni 2005 folgendes vor:

„In § 13 wird als Abs. 5 angefügt:

(5) ¹In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. ²Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. ³Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend
auszustatten.“

Das ZDF hatte in der Sendung „Markus Lanz“ einen interessanten Beitrag zum Thema Rauchwarnmelder gebracht. Der Bericht ist sehr ausführlich und zeigt den Verlauf eines Zimmerbrandes. Es werden Hinweise und Ratschläge zum Verhalten im Brandfall gegeben.
Das Video ist in der ZDF-Mediathek zu finden; oder einfach auf das Bild klicken…

Notruf absetzen

Wichtig beim Absetzen eines Notrufes sind die fünf „W’s“:

  • Wo geschah es?
  • Was geschah?
  • Wie viele Personen sind betroffen?
  • Welche Art der Erkrankung/Verletzung/Notlage liegt vor?
  • Warten auf Rückfragen!

Einen Notruf kann man per Telefon, Mobiltelefon oder z.B. über Notrufsäulen absetzen. Rettungsdienst und Feuerwehr erreicht man per Telefon und Mobiltelefon unter der Nummer 112.

Mehr Sicherheit im Winter

Gerade im Winter steigt die Häufigkeit von Feuerwehreinsätzen. Gründe hierfür können Menschenrettungen wegen Eiseinbrüchen, Verkehrsunfälle wegen glatter Fahrbahnen oder das erhöhte Risoko eines Brandes durch verstärktes Heizen sein.

Für die Brandbekämpfung ist die schnelle Versorgung mit Löschwasser ein wichtiger Faktor. Verlorene Minuten bei der Suche oder dem Öffnen von verschneiten, vereisten oder zugeparkten Hydranten können unter Umständen über Leben oder Tod entscheiden! Auch ein Sachschaden wird um so geringer ausfallen, je schneller der Brand bekämpft werden kann! Ohne Löschwasserversorgung aus dem Wassernetz bzw. aus offenen Gewässern darf die Feuerwehr keinen Innenangriff durchführen!

Im Interesse der eigenen Sicherheit sollte jeder darauf achten, dass die Hydranten zugänglich und somit nutzbar bleiben. Räumen sie also die Hydranten, die für Ihre und die Sicherheit Ihrer Nachbarn wichtig sind, frei von Schnee und Eis! Über Hydranten geparkte Autos machen die Nutzung ebenfalls unmöglich.

Die folgenden Abbildungen zeigen, wie so ein Unterflurhydrant aussieht und wie man ihn finden kann…

So sieht der Deckel eines Unterflurhydranten aus. Der Hydrant stellt eine Verbindungsmöglichkeit zwischen dem Trinkwasser-Leitungsnetz und dem Feuerwehr-Standrohr dar. An das Standrohr werden dann die zu den Pumpen führenden Schlauchleitungen angeschlossen. Das Hydrantenschild ist gut sichtbar an Laternenmasten, Zäunen, Straßenschildern o.ä. angebracht. Es gibt Informationen über den Standort des zugehörigen Hydranten.
Laut diesem Schild befindet sich der Hydrant 3,5 Meter vor dem Schild und 4,5m rechts davon. Der Hydrant sitzt auf einer Wasserleitung mit einem Nenndurchmesser von DN100.